Cookie-Einstellungen

Was sind Cookies?

Cookies sind kleine Textdateien, die von Ihrem Browser auf Ihr Endgerät zur Speicherung von bestimmten Informationen abgelegt werden. Durch die gespeicherten und zurückgesandten Informationen erkennt die jeweilige Webseite, dass Sie diese mit dem Browser Ihres Endgeräts bereits aufgerufen und besucht haben. Diese Informationen nutzen wir, um Ihnen die Webseite gemäß Ihren Präferenzen optimal gestalten und anzeigen zu können. Dabei wird lediglich das Cookie selbst auf Ihrem Endgerät identifiziert. Eine Speicherung von personenbezogenen Daten erfolgt nur nach Ihrer ausdrücklichen Zustimmung oder wenn dies unbedingt erforderlich ist, um den angebotenen und von Ihnen aufgerufenen Dienst nutzen zu können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Cookie Richtlinie.

Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorien, um weitere Informationen zu erhalten. Dort können Sie auch eine individuelle Auswahl treffen und erteilte Einwilligungen jederzeit für die Zukunft widerrufen.

Große Auswahl an Lehrmaterial und Schulbedarf
Erfahrung seit mehr als 50 Jahren
Kauf auf Rechnung
Versandkostenfrei ab 100€ netto
Schulbedarf und Lehrmittel Lutz Langer
+49 (0)4421 9519 - 0

Pflanzen im Klassenzimmer - eine grüne Insel zum Lernen

Ob auf dem Pausenhof, im Schulgarten oder in der Eingangshalle - Pflanzen bringen frisches Grün in das Schulleben. In fast allen Schulgebäuden sind blühende Stauden, üppige Sträucher oder schmückende Gewächse zu finden. Schulgärten sind der perfekte Standort für essbare Obst- und Gemüsesorten, die sich nach der Ernte weiterverarbeiten lassen. Vor allem Obst findet auf Schulfesten seinen Weg in Marmeladengläser, die an Verkaufsständen angeboten werden. Üblicherweise wird der Erlös für karitative Zwecke verwendet.

Ein farbenfrohes Potpourri aus verschiedenen Zierpflanzen ist ebenso schön wie nützlich. Zudem ist die Zeitlosigkeit von Blumen als Zimmerschmuck ein guter Grund, weshalb sie beim Gärtner des Vertrauens auch für Schulen gekauft werden sollten: Von der ersten Klasse aufwärts bis hin zum Oberstufenjahrgang gibt es kaum ein Klassenzimmer oder einen Kursraum ohne eine einzige Topfpflanze vor dem Fenster. Dieses ungeschriebene Gesetz deutet auf den Nutzen von Pflanzen hin, von dem die Schulgemeinschaft profitiert.

Interessante Produkte zum Thema

 

Warum sind Pflanzen im Klassenraum wichtig?

In den letzten Jahren hat der Stellenwert eines liebevoll ausgestatteten Klassenzimmers an Bedeutung gewonnen. Die moderne Pädagogik setzt sich eingehend mit der Auswirkung des Umfelds auf die Freude am Lernen und letztlich auf den Erfolg in der Schule auseinander. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten einen Zusammenhang zwischen beiden Faktoren feststellen.

Blumen und Topfpflanzen in der Schule sind auf den ersten Blick eine naturbelassene Dekoration. Sie werten die farbliche Monotonie auf, was das Schulgebäude zu einem lebenswerten Ort macht. Nicht alle Bildungseinrichtungen sind in trübem Grau gehalten. Mithilfe von Pflanzen lassen sich jedoch selbst ansprechend gestaltete Räumlichkeiten noch etwas behaglicher gestalten.

Neben der dekorativen Funktion haben Pflanzen in der Schule eine reinigende Wirkung. Sie nehmen Kohlendioxid auf und wandeln es in ihren Blättern in gesunden Sauerstoff um. Sauerstoff fördert die Konzentrationsfähigkeit von Klassenmitgliedern und natürlich auch Lehrkräften. Für die Aktivierung der Fotosynthese ist ausreichend Helligkeit notwendig. Deshalb sollten die Gewächse möglichst nah am Fenster platziert werden.

Ein indirekter Vorteil von Pflanzen im Klassenraum betrifft das Verantwortungsbewusstsein der Schülerschaft. Die gesamte Klassengemeinschaft ist für die Versorgung der Gewächse zuständig. Somit ist die Pflege der Pflanzen/Pflanze eine Aufgabe, die sich über das komplette Schuljahr erstreckt.

In Fächern wie Sachkunde oder Biologie regt ein lebensnaher Unterricht die Neugier der Klasse an. Wenn Botanik das Thema der Unterrichtsstunde ist, halten die Pflanzen als Arbeitsmaterialien her. Als Einstieg in die Thematik werden die Gewächse in den ersten Minuten ausgiebig bestaunt. In der Vertiefungsphase setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den optischen oder sensorischen Merkmalen auseinander. Mithilfe des Lehrbuchs findet die Schülerschaft heraus, was es mit Begriffen wie Sprossachse, Samen und Pflanzenwurzel auf sich hat.

Die besten Pflanzen für das Klassenzimmer

Welche Pflanzen/Pflanze sind/ist für die Züchtung zwischen Lehrerpult und Pinnwand optimal? Ideale Pflanzenarten für die Schule zeichnen sich durch drei Eigenschaften aus - sie sind anspruchslos, ungiftig und eine Freude für das Auge. Wer auf der absolut sicheren Seite sein möchte, stellt allergenarme Gewächse im Klassenraum auf.

Glücksfedern, Aloe vera, Efeuranken und natürlich Gummibäume sind eine wunderschöne Zierde für den Raum. Sie sind nicht nur pflegeleicht, sondern auch frei von giftigen Inhaltsstoffen. Pflanzensorten wie der Drachenbaum befreien die Luft von Schadstoffen und tragen zu einem gesunden Raumklima bei.

Gut zu wissen: Der zeitlose Gummibaum ist schön anzusehen und zugleich funktional. Seine Blätter mindern den Schall von Geräuschen, was in einer lebhaften Klassengemeinschaft einen klaren Pluspunkt darstellt. Das schont (nicht nur) die Nerven von Lehrpersonen. Gewächse wie die duftende Aloe vera oder die aparte Glücksfeder belasten die Raumluft nicht mit Allergenen.

Der Fachmann weiß Bescheid: Vor dem Kauf der Pflanzen/Pflanze sollte man sich in der Gärtnerei umfassend beraten lassen. Das Fachpersonal kennt die Vorzüge von beliebten Ziergewächsen und schlägt Pflanzenarten vor, die für die Schule geeignet sind.

Pflege und Standort der Pflanzen/Pflanze

Anspruchsvolle oder pflegeintensive Pflanzen eignen sich für erfahrene Züchter. In der Schule geht es bodenständig zu: Hier sind pflegeleichte Sorten die beste Wahl, bei denen man keine besondere Expertise in Sachen Pflanzenkunde braucht.

In den Ferien werden die Pflanzen in ihren Töpfen mit nach Hause genommen, wo sie ihren Bedürfnissen entsprechend mit Wasser, biologisch abbaubarem Dünger oder Pflanzennahrung versorgt werden. Besonders anspruchslose Gewächse bleiben während der Ferienzeiten auf der Fensterbank im Klassenraum.

Lockere und luftdurchlässige Blumenerde ist die Grundlage für gesunde Topfpflanzen. Die Töpfe werden mit der Erde gefüllt. Im Anschluss wird das Gewächs eingepflanzt. Zum Schluss gibt es ein paar Tropfen frisches Wasser und das "artgerechte" Wachstum nimmt seinen Lauf.

Kreative Ideen zur Integration von Pflanzen

Kein Gewächs gleicht dem anderen. Jede Pflanzenart besticht mit gezahnten Blättern, sanften Schattierungen oder farbintensiven Blüten. Darüber hinaus lassen sich unterschiedliche Pflanzen toll miteinander kombinieren. Eine Anordnung von verschieden großen Gewächsen wirkt stilistisch durchdacht, aber trotzdem originell.

Je nach Saison werden die Pflanzen kunstvoll dekoriert. In der Adventszeit verpassen kleine Tannenbaumkugeln oder glitzernde Sterne den grünen Mitbewohnern im Klassenraum eine festliche Ausstrahlung. Spätestens zu Ostern wird der Weihnachtsschmuck von bunt bemalten Eiern abgelöst. Bei den Eiern empfiehlt sich die Variante aus Kunststoff, damit nichts zu Bruch geht.

Daneben gibt die Jahreszeit die Richtung vor. Wenn sich das Frühjahr seinen Weg durch die Winterzeit bahnt, kommen Blumen ganz groß raus. Sie ergänzen sich auf den Punkt mit grünen Pflanzenarten.

Blumenampeln oder bemalte Übertöpfe machen aus den Pflanzen kleine Kunstwerke. Das Kolorieren der Töpfe lässt sich im Kunstunterricht oder in der anstehenden Projektwoche vornehmen. Die Übertöpfe werden nach Belieben mit Mustern wie Kreisen oder Spiralen versehen. Anschließend lässt man die Farbe vollständig trocknen. Für den letzten Schliff wird eine Lasur aufgetragen, welche die Farbe haltbar macht.

Guter Tipp: Auf Tontöpfen lässt sich die Farbe problemlos auftragen. Durch die Verwendung der Lasur wird das Material zusätzlich versiegelt, was die Töpfe zum Beispiel vor Feuchtigkeit schützt.

Sicherheit und Verantwortung

In den höheren Jahrgängen ist die Gefahr eines versehentlichen Verspeisens von Blättern oder Blüten äußerst gering. In der Grundschule müssen Lehrerinnen und Lehrer aufpassen, dass sich die Klassenmitglieder nicht aus Neugier oder überschätztem Mut über Beeren oder ähnliche Bestandteile der Gewächse hermachen, die nicht zum Verzehr geeignet sind. Von ungiftigen Pflanzen geht keine Gesundheitsgefahr aus.

Diese drei Fragen müssen vor dem Gang in das Geschäft für Gartenbedarf geklärt werden:

1. Welche Pflanzen/Pflanze benötigen/benötigt wenig Pflege?
2. Welche Pflanzen/Pflanze sind/ist ungiftig?
3. Wer versorgt die Gewächse in der schulfreien Zeit?


An den Wochenenden werden die Pflanzen nicht gegossen. Das Befeuchten wird am Freitagmittag vorgenommen, damit für die Gewächse bis zum Montag genug Wasser vorhanden ist. In den Ferien werden die Topfpflanzen auf die Anwesenden verteilt. Wer eine Pflanze für die Dauer der Ferienzeit bekommt, nimmt sie bis zum ersten Schultag nach den Ferien in Pflege. Anschließend werden die Pflanzen wieder mit in die Schule gebracht.

In manchen Klassen werden einzelne Schülerinnen und Schüler ausgewählt, in deren Zuständigkeitsbereich die Versorgung der Pflanzen/Pflanze fällt. Diese Tätigkeit kommt ihnen ein Halbjahr lang zu. Andernfalls nehmen sie für die Dauer des gesamten Schuljahres die verantwortungsvollen Pflichten eines Pflanzenwarts wahr.

Fazit - es grünt so grün, wenn die Klassenzimmerpflanzen blühen

Wenn im Klassenzimmer graue Farbschattierungen vorherrschen und die Tafel der einzige Farbtupfer ist, wird es höchste Zeit für sattes Grün. Pflanzen auf der Fensterbank oder dem Lehrerschreibtisch machen den Schulalltag zu jeder Jahreszeit ein bisschen bunter und froher.

In den meisten Schulen sind glücklicherweise zahlreiche Gewächse beheimatet, die allen Beteiligten jeden Tag aufs Neue versüßen. Beim Kauf der Pflanzen ist die Klassenstufe entscheidend: Für die Grundschule eignen sich ungiftige und pflegeleichte Arten am besten. In den weiterführenden Schulen spielt die Anspruchslosigkeit der Pflanzen ebenfalls eine Rolle, damit sie Wochenenden oder Ferien ohne herabhängende Blätter überstehen.

Die Bepflanzung der Beete des Schulgartens ist mehr als eine Beschäftigungsmöglichkeit in den Pausenzeiten oder in Arbeitsgemeinschaften. Pflanzen sind ein Beitrag zum Schutz der Umwelt mit ihren Ressourcen. Aus diesem Grund sollten die Kinder bereits im ersten Schuljahr an die Aufgabe der Pflanzenpflege herangeführt werden, damit sie auch in Zukunft verantwortungsbewusst mit der Natur umgehen. Solch eine vorausschauende Schulphilosophie ist im Sinne aller Beteiligten.

Nina K., 23.02.2026

Zur Autorin: Mein Name ist Katharina und ich bin seit dem Jahr 2018 als freiberufliche Autorin tätig. Zuvor habe ich mein Studium in Anglistik und Philosophie erfolgreich abgeschlossen. Das Verfassen von Artikeln für Lehrerblogs zählt nicht nur zu meinen grundlegenden, sondern auch zu meinen liebsten beruflichen Aufgaben. Mir macht es viel Freude, sowohl Lehrkräften als auch Schülerinnen und Schülern nützliche Ratschläge für den Alltag 'vor der grünen Tafel' an die Hand zu geben. Meine Themenschwerpunkte reichen von Hilfestellungen für die Organisation über Tipps für eine gelungene Unterrichtsführung bis hin zu Gedanken über Werte wie Empathie und Mitgefühl – sie ermöglichen nicht nur in der Schule ein harmonisches Miteinander.